Gem. Weitra, Spital
BILDSTOCK
Vor einem Wohnaus im Ortszentrum steht ein Marterl aus Holz, ein runder überdachter Holzstamm. Im oberen Drittel sind zwei schlanke spitzbogige Nischen ausgeschält. In jeder der beiden Nischen steht eine Heiligenfigur, die Hl. Maria und Jesus. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert
BILDBAUM im Stockinger Wald
Im Stockingerwald in Spital bei Weitra steht dieser Bildbaum. Am Stamm einer Fichte ist in ca. 70 cm Höhe ein überdachter Holzkasten befestigt. An seiner Rückwand hängt ein kleines Holzkreuz mit zartem Corpus Christus aus Metall. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert, 1990
SCHMIDT-HANS - KREUZ
In Spital bei Weitra, am Fuße des Windhagberges, auf dem oberen Lisslweg steht dieses hölzerne Kastenkreuz. In der Kreuzmitte hängt ein gerahmtes, verglastes und mittlerweile vergilbtes Bild mit einer Darstellung der Herz-Maria. Das Kastenkreuz wurde 1990 neu errichtet, nachdem das ursprüngliche Kreuz witterungsbedingt beschädigt war. Das Kreuz ist Andachtsstätte der jährlichen "Feldbittprozessionen". Das Marienbild ist bereits stark verwittert. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital
ANDACHTSSTÄTTE mit BILDBAUM
Kurz vor einer Weggabelung auf dem Weg von Spital nach Oberwindhag wurde eine Andachtsstätte mit Sitzbank errichtet. Zentral ist ein Bild baum aufgestellt. An einem entrindeten Baumstamm, der mit Beton im Boden verankert ist ist an einer rundbogig überdachten Rückwand aus Holz, ein hölzerner Bildkasten mit schindelgedecktem Satteldach befestigt. An der Vorderseite ist einzweiflügeliges, zu öffnende Türe angebracht - ähnlich dem Bildbaum im Gabrielental. An den äußeren Flügeltüren ist zu lesen: "Gott segne deinen Lebenslauf" und "Geh Wanderer mach das Türl auf". Wenn man den Bildkasten nun geöffnet hat, sieht man an seiner Rückwand einen Druck der Heiligen Familie: Maria sitzt am Spinnrad, Josef schreinert und der junge Jesus hilft seinem Vater bei Holzarbeiten. An den Innenseiten der Flügeltüren ist zu lesen: "Gott schenke Friede dir und Ruh" sowie "Jetzt sei so gut und mach das Türl wieder zu". Im Giebel des Bildkastens sind betende Hände, an der Basis ein kleines Holzkreuz montiert. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital
DREIECKIGE NISCHE
Hinter dem oben beschriebenen Bildbaum steht an einem Felsen gelehnt, eine aus Holzlatten gefertigte dreieckige Nische. In der Nische steht ein kleine Marienfigur. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital
BILDBAUM
Oberhalb der Andachtsstätte steht ein weiterer Bildbaum. Am Stamm einer Fichte ist ein hölzerner Bildkasten mit schindelgedecktem Satteldach angebracht. An der Kastenrückwand ist ein einfaches Kreuz mit Corpus Christi befestigt. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital
BILDBAUM mit MARIENBILD
An einer weiteren Kreuzung auf dem Weg in Richtung Oberwindhag steht ein Bildbaum. Auf dem abgesägten Stamm einer Fichte ist ein überdachtes und in Holz gerahmter Druck, verglaster, bereits vergilbter Druck mit Darstellung "Maria mit dem Jesuskind" zu sehen. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital
GIPFELKREUZ
Am "Gipfel" des "Spitaler Berges" ist ein einfaches aus zwei Ästen zusammengebundene Kreuz am Wegrand aufgestellt. Neben dem Kreuz liegen bunt bemalte Steine, darunter einer mit der Aufschrift "Spitaler Berg". © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital
MARIENBILD
Im Giebel an der Fassade des Hauses Nr. 35 in Spital bei Weitra ist unter einem geschwungenem Blechbaldachin ein verglastes in Holz gerahmtes Bild angebracht. Das Bild ist ein Druck und zeigt Maria mit dem Jesuskind. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert
HOLZQUANTEN-KREUZ (Hennerbichler-Kreuz)
Das Holzquanten - Kreuz ist nach seinem Standort bzw. Flurnamen benannt. Es steht auf dem Weg in Richtung Stockinger-Wald und ist auf einem Naturfelsen aus Granit befestigt. Der Kreuzstamm und die Kreuzstammenden sind rautenförmig durchbrochen, die Kreuzstammenden zusätzlich silberfarben, ebenso der Corpus Christi. Auffällig ist die quadratische Inschriftentafel mit folgendem Spruch: "Wir leben so dahin und haben es nicht in Acht, Dass uns jeder Augenblick, Das Leben kürzer macht, Gelobt sei Jesus Christus" Auf der Rückseite dieser Tafel sind die Initialen und das Daum "L 2017/2009 H" aufgemalt. Die Initialen "L.H" beziehen sich auf den Besitzer Leopold Hennerbichler aus Spital bei Weitra, der das Kreuz 2009 und 2017 renovierte. Das Wegkreuz ist Andachtsstätte bei den jährlichen Feldbitt-Prozessionen, die an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt stattfinden. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert, 2. Hälfte
SCHMIDT - KREUZ
Das Schmidt-Kreuz steht am Ortsende von Spital vor dem haus Nr. 58. Die Kreuzstammenden sind kleeblattartig, der Corpus Christi ist silberfarben, auf der quadratischen Inschrifttafel ist geschrieben "Gelobt sei Jesus Christus". Das Kreuz wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert zur Erinnerung an Frau Schmidt errichtet. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es entfernt und in den 90er Jahren von Herrn Helmut Schmidt neu errichtet. Es erinnert an ein tragisches Ereignis: Im Jahr 1889/90 verletzte sich die Bäuerin Johanna Schmidt aus Spital Nr. 25 verletzte beim Kornschneiden mit der Sichel am Fuß. Sie verblutete und starb an Wundstarrkrampf. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert, 1990
FRIEDENSKREUZ
Unterhalb vom Krenn-Marterl am Windhagberg steht auf einem Findling dieses markante Kreuz, bei dem der Metallring die Kreuzstammenden nicht erreicht. Im oberen Ring ist ein Kelch mit Hostie aus Metall befestigt, früher goldfarben, heute schwarz lackiert. Auf dem Metallring ist eine Inschrift eingraviert, die lautet "Lamm Gottes Du nimmst hinweg die Sünder der Welt - Gib uns Deinen Frieden". Darunter hängt ein ovales Metallbild, ca. 35 cm hoch, mit einer Mariendarstellung und dem Schriftzug "Maria - Königin des Friedens - Bitte für uns". Das Kreuz ließ Pfarrer Michael Gruber aus Spital im Jahr 1990, aus Dank für seine gesunde Rückkehr aus dem Krieg, errichten. Geschaffen wurde es von seinem damaligen Kriegskameraden Ignaz Hagenleitner, gelernter Schlosser und Kunstschmied. Das Marienbild malte Stefan Holzhauser vom Stift Zwettl, 2022 wurde es restauriert. In den Sommermonaten werden beim Friedenskreuz an Sonn- und Feiertagen Andachten abgehalten. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert, 1918
HAIDER - KREUZ
Dieses Kreuz steht auf dem Grundstück von Haus Nr. 53, zwischen zwei wunderschön blühenden Sträuchern. Befestigt ist es auf einen Sockel aus Granit. An den Kreuzstammenden sind silberfarbene Sterne eingearbeitet, der Corpus Christi und der Strahlenkranz sind ebenfalls silberfarben. Die Inschriftentafel ist von einem silberfarbenen Lorbeerkranz geschmückt, die Inschrift "Gelobt sei Jesus Christus" ist nicht mehr sichtbar. An der Kreuzstammbasis sind Efeublätter in schwarzer Umrahmung. Vor dem Kreuz steht ein alter Steintrog mit Blumen der Saison. Das Kreuz wurde von Herrn Anton Haider, aus Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg, errichtet. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert, 1869
RÖHRBACHER - KREUZ
An der Straße von Spital nach Weitra, am Feldgarten (Flurname), beim ehemaligen Maidenlager, steht dieses schöne gusseiserne Kreuz, dessen im Grundriss rechteckiger Sockel auf einer verwachsenen Steinplatte befestigt ist. Die Oberseite des Kreuzes ist gerillt, die Kreuzstammenden tragen silberfarbene Blumen mit je sechs Blütenblättern. Auf der geschwungenen fast quadratischen Tafel ist zu lesen: "Wege - entstehen dadurch - dass wir sie gehen". An der Vorderseite des Granitsockels sind die Buchstaben IHS eingemeißelt, an der rechten Seite die Initialen "JS" und an der linken Seite die Jahreszahl 1869. Die Initialen "JS" weisen auf den ursprünglichen Besitzer Josef Sailer. Im Jahr 1998 war die Inschriftentafel noch rechteckig und trug die Worte "Gelobt sei Jesus Christus". Der Anlass der Errichtung konnte nicht eruiert werden. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert
LAIR - KREUZ
Das Lair-Kreuz steht im Veitsgraben, auf dem Weg von Weitra nach Spital. Das Kreuz ist auf dem Rest eines achtseitigen Pfeilers mit mächtiger Kragenplatte befestigt. Auf der ovalen Tafel ist zu lesen: "Steh still, oh Wandersmann - Geh nicht so schnell vorbei, sieh her o Mensch wie kurz die Zeit des Lebens sei! Gelobt sei Jesus Christus!" An der Rückseite der Schrifttafel sind die Initialen "H.L." sowie die Jahreszahl 2010 aufgemalt. Die Initialen L.H. beziehen sich auf Herrn Leopold Hennerbichler, der das Kreuz 2010 renovierte. Auf dem ehemaligen Pilgerweg, den sog. Böhmsteig wurde viele Wegweiser aufgestellt. So etwa das Brandstatt- Stütz oder Hobiger-Haumer -Marterl. Zur Pilgerherberge nahe Spital sollen weitere Marterl gestanden haben. Nach der Überlieferung sind im Laufe der Zeit viele dieser Marterl durch gusseiserne Kreuze ersetzt worden. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert
HAUMER - KREUZ
Kurz vor Spital an der Kreuzung Stockinger-Wald/Froschauen steht ein niederes Flurkreuz, das auf einen gleich hohen quaderförmigen Steinsockel befestigt ist. Das einfach gehaltene gusseiserne Kreuz ist schwarz lackiert und trägt einen silberfarbenen Corpus Christi. Auf der Inschriftentafel ist zu lesen "Mein Jesus Barmherzigkeit". Das Haumer-Kreuz ist nach deren Besitzern benannt. Es steht auf dem ehemaligen Pilgerweg, der sog. Böhmsteig, auf dem noch weitere Kreuze und Breitpfeiler stehen. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital
ERTL - KREUZ
Auf dem Weg in Richtung Froschauen (Flurname) auf dem "Großen Feld" steht an einer Weggabelung ein gusseisernes Kreuz. Der zweistufige Granitsockel mit Kragenplatte ist auf einer Steinplatte befestigt. Das Kreuz ist an seiner Hinterseite durch einen Eisenstab im Erdreich fixiert. An der Kreuzstammbasis stehen zwei silberfarbene Säulen. Die runde Inschriftentafel trägt den Spruch "Durch Dein Kreuz und Leiden erlöse uns o Herr", wird durch zwei silberfarbene männliche Figuren flankiert. Das Ertl-Kreuz ist Andachtsstätte bei den jährlichen Feldbittprozessionen. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert, 1900
FRIEDHOFSKREUZ in Spital
Das Hochkreuz auf dem Friedhof in Spital ist ca. vier Meter hoch. Es ist aus Granit und steht auf einem schlichten quaderförmigen Steinsockel, an dessen Vorderseite die beiden Jahreszahlen 1900 (das Errichtungsdatum) und 1993 (das Renovierungsdatum) eingraviert sind. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 1
Hl. FLORIAN
An der Fassade des Hauses der Freiwilligen Feuerwehr ist ein moderes Wandbild mit Darstellung des hl. Florians zu sehen. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 19. Jahrhundert, 1880
JOHANNES KREUZ
Gegenüber Haus Nr. 2 steht ein achtseitiger Pfeiler aus Granit, der bereits restauriert wurde. Darauf steht eine ca. 90 cm hohe, bunt bemalte Figur des Hl. Johannes von Nepomuk. Sein Sternenkranz ist nicht mehr vorhanden. Über die Entstehung ist nur wenig bekannt. 1880 soll im Haus Nr. 2 (Ausgedinge) ein Steinmetz gewohnt haben, der das Johannes Kreuz aus Dankbarkeit aufstellen ließ. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 20. Jahrhundert, 1983
KRENN - MARTERL
Im Wald auf der Kohlstatt (Flurname) steht das sog. Krenn-Marterl, ein Tabernakelpfeiler aus Betonguss. Auf dem im Grundriss quadratischen schmucklosen Schaft sitzt ein quadratischer Tabernakel mit Zeltdach und vorgezogenem Saum sowie mit Metallkreuz an dessen Spitze. In allen vier Nischen, die durch je ein schmiedeeisernes Gitter verschlossen sind, hängt je ein gerahmtes und verglastes Bild. Dargestellt ist die Hl. Maria, ev. eine Schutzmantelmadonna, eine Kreuzigungsszene und der Hl. Johannes. An der Vorderseite des Schaftes hängt eine Widmungstafel aus Granit: "Zu Ehre und Dank - Jesus - Maria - Johannes - P. Freinadametz - Weihe 19.06.1983 - Joahanna und Franz Krenn". Das Marterl wurde aus Dankbarkeit für den erfolgreichen Studienabschluss der Söhne errichtet. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital
HUBERTUSMARTERL
In der Nähe des Hauses Nr. 68 in Spital steht dieses aus Holz gebaute Marterl. Der Schaft des Bildstockes ist aus einem Baumstamm gefertigt, an dessen Vorderseite ein spitzbogige Nische in den Stamm gehauen wurde. In der Nische steht eine Hubertusfigur mit Hirsch. Das Dach ist ein Satteldach mit Dreiecksgiebel, an diesem befindet sich ein Holzkreuz. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Weitra, Spital 21. Jahrhundert, 2008
HERZ-JESU-MARTERL
Dieser moderne Bildstock aus Betonguss steht zwischen Feldern in Spital bei Weitra. Auf einem quadratischen Steinblock erhebt sich die Säule, die mit einer zweistufigen Kragenplatte endet. Darauf ist ein Tabernakel mit Spitzbogennische, umrandet von Blumenornamenten sowie ein mit Ziegel gedecktes Satteldach. In der Nische steht eine Herz-Jesus-Statue, flankiert von Blumenschmuck. An der Rückseite des Tabernakels ist der Schriftzug "J 2008 H" eingeritzt. Das Herz-Jesu-Marterl wurde von Herrn Leopold Hennerbichler aus Spital im Jahr 2008 errichtet. Die Segnung fand am 19. Juni 2009 statt. Herr Hennerbichler "stöbert gerne in religiösen Motiven" und schuf das Marterl ohne Vorlage. Er wählte eben diesen Ort aus, da er "oft auf dieser Gstettn" gesessen ist. Aufgestellt wurde es aus Dankbarkeit, dass er von Unglücksfällen verschont wurde. © Mag. Angelika Ficenc