Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges 21. Jahrhundert, 2001
Hl. FLORIAN
An der Fassade des Hauses Nr. 37 der Freiwilligen Feuerwehr befindet sich ein gemaltes Bild mit des Hl. Florian in üblicher Darstellung, als römischer Soldat, der mit Hilfe eine Wasserbottichs einen Bauernhof löscht. Das Bild wurde vom 2024 verstorbenen Maler Haumer Mandi im Jahr 2001 gemalt. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
Hl. MARIA
An einer Gartenhütte nähe Haus Nr. 7 hängt dieses in Holz gerahmte Marienbild. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
Hl. MARIA
Vor dem Haus Nr. 17 in Schagges steht eine weiße Marienfigur und schützt Haus, Hof und Bewohner. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
RUNDBOGENNISCHE mit Hl. MARIA
Im Giebel des Hauses Schagges Nr. 1 ist eine schmale und hohe Rundbogennische eingebaut. In der Nische steht eine Statue der Hl. Maria nach Fatima, mit Rosenkranz in den Händen. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
LEINER - KREUZ
Dieses Kreuz steht am rechten Wiesenrand, auf einer Böschung, an der Hauptstraße von Unserfrau nach Schagges. Das Kreuz ist auf einem Granitsockel befestigt, der im Jahr 2018 durch eine Holzlatte gestützt wurde, damit das Kreuz samt Sockel nicht umfällt (siehe untere Bildreihe links) - im Jahr 2019 war der Bereich um das Kreuz mit Erdreich aufgeschüttet und der Sockel mit Kreuz stabilisiert und aufgerichtet. Zu Lesen ist auf der Inschriftentafel "Zum Andenken an Josef Leiner - von einer Wagenstange getroffen - im 47. Lebensjahr - dieses Kreuz wurde zur Erinnerung an seinen Tode aufgestellt!". © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
KREUZ AN DER HAUPTSTRASSE
Dieses Kreuz steht am Wiesenrand an der Hauptstraße in Schagges gegenüber Haus Nr. 5. Das Kreuz ist aus Holz, alle seine anderen Bestandteile wie Inschriftentafel, INRI-Täfelchen, Figur an der Kreuzstammbasis und Corpus Christi stammen von einem gusseisernen Kreuz. Das Kreuz ist auf einem Granitsockel mit deutlich abgesetzter Kragenplatte befestigt. An der Kreuzstammbasis steht das Halbrelief der Figur "Maria mit gekreuzten Armen", die im Jahr 2018 restauriert und bunt bemalt wurde (siehe untere Bildreihe). Auf der Inschriftentafel steht geschrieben: "Wenn einer mir dienen will folge er mir nach". © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges 19. Jahrhundert, 1871
FLURKREUZ 1871
An der Straße von Schagges nach Heinrichs steht linksseitig ein altes gusseisernes Kreuz, dessen Steinsockel mit 1877 datiert ist. An der Kreuzstammbasis ist die Figur der "Weinenden Frau" angebracht, die Inschriftentafel ist von einem Kranz aus Lorbeerblättern umgeben, zu lesen ist "Gelobt sei Jesus Christus". © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
KREUZ in Richtung Heinrichs
An der Straße von Schagges nach Heinrichs, auf halben Wege, steht an der rechten Straßenseite dieses erst vor kurzem restaurierte gusseiserne Kreuz. Das Kreuz ist mit Blumendekor verziert, ab der Kreuzstammbasis befinden sich zwei kleine Engelsfiguren, darüber eine kleine Tafel mit der Aufschrift "Gedenke deiner letzten Stunde".
© Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
HAUSREUTE - KREUZ
Dieses gusseiserne Kreuz steht an der Landstraße von Schagges nach Weitra und ist nach dem Flurnamen Hausreute benannt. Das Kreuz ist mit Sockel 2,1 Meter hoch. Das Kreuz ist durchbrochen und mit Blumendekor verziert, der kleine Corpus Christi ist von einem recht großen Strahlenkranz umgeben. Auch diese runde Inschriftentafel ist von einem Lorbeerkranz umgeben, zu lesen ist "Jesus ich vertrau auf dich". © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges 19. Jahrhundert
KAPELLENBILDSTOCK in Schagges
Im Süden des Ortes steht dieser mächtige Kapellenbildstock. Er hat einen rechteckigen Grundriss mit hochgezogener Vorderfront und hohem Giebel. In der Nische befindet sich ein Kreuzgratgewölbe, das vor der Renovierung hellblau ausgemalt und mit vielen goldfarbenen Sternen verziert war. Auf dem schmalen Altartisch steht Blumenschmuck, an der Hinterwand hängt ein Holzkreuz mit kleeblattartigen Kreuzstammenden und Corpus Christi. Vor der Nische ist ein halbhohes, silberfarbenes, schmiedeeisernes Gitter. Auch dieser Kapellenbildstock wurde, vom selben Restaurator wir der in Unterlembach renoviert, und auch hier wurde auf den ursprünglichen Zustand/Ausstattung leider kein Wert gelegt. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
TABERNAKELPFEILER an L 71
An der L 71, der Straße nach Weitra und dem Feldweg nach Reinprechts steht ein alter Tabernakelpfeiler aus Granit, der von Buschwerk eingewachsen ist. Er ist 2,3 m hoch und 0,4 m breit und tief. Der Schaft ist achtseitig und abgefast, der rechteckige Tabernakel trägt auf seinem Dach ein kurzes Steinkreuz. In der rechteckigen, tiefen Nische stehen kleine Porzellanengel sowie eine Madonna. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
KRIEGERDENKMAL in SCHAGGES
Das Kriegerdenkmal des Ortes steht an einer Böschung an der Ortsausfahrt in Richtung Heinrichs. Auf einem im Grundriss rechteckigen Sockel steht ein rechteckiger Granitblock, darüber ein Stein ähnlich eines Grabsteines mit rundbogigem Abschluss. An seiner Spitze ist ein Steinkreuz. An der Vorderseite hängt eine Steintafel mit den eingravierten Namen der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege "Zur Ehrer unserer in den Weltkriegen gefallenen und vermissten Kriegerhelden" Das Kriegerdenkmal wurde von den Heimkehrern der Gemeinde Schagges im Jahr 1920 gewidmet, wie eine weitere Tafel im Sockel berichtet. © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges
ENTFERNUNGSSTEIN
An der L 71 nur wenige Meter vom Tabernakelbildstock entfernt steht in einer Wiese ein rechteckiger, grob behauener Granitstein, der den ehemaligen Weg (heute ein Feldweg) nach Reinprechts markiert. Der Ortsname Reinrprechts ist an der Vorderseite, im oberen Drittel eingraviert und mit schwarzer Farbe ausgemalt. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Schagges Unter Denkmalschutz 18. Jahrhundert, 1756/57
KAPELLE zu den VIERZEHN NOTHELFERN
Die Kapelle ist ein zweijochiger, barocker Bau und besteht aus einem Langhaus, einer Halbkreisapsis und einem Satteldach mit Dachreiter und gestrecktem Zwiebelhelm. Die Fassade ist durch breite Lisenen gegliedert. Die Fenster sind Flachbogenfenster mit Steinfaschen. An der Westfassade befindet sich im Volutengiebel eine Rundbogennische, die jedoch leer ist. Über dem flachbogigen Steinportal ist ein Wappen aus Stein angebracht. Dieses sog. Stifterwappen ist mit der Jahreszahl 1896 datiert. Der Innenraum ist mit einer Stichkappentonne über Gurten auf Pilastern mit Stuckornamenten überwölbt. Der Altar stammt aus dem Jahr 1691 und hat ein Altarblatt mit der Darstellung der vierzehn Nothelfer. Darüber hängt ein Bild mit der Hl. Anna, die Maria das Lesen lehrt. Links und rechts vom Altar stehen Figuren des Hl. Leonhard und Hl. Florian. Die Ortskapelle wurde 1756/57 vom Rentmeister der Herrschaft Weitra, Franz Josef Keuffel Ritter von Ullenberg, gestiftet. Im Jahre 1993/94 erfolgte die Renovierung der Kapelle, die Restaurierung des Hochaltares, des Altarbildes und der Kreuzwegbilder, die an den Seitenwänden angebracht sind. Eine weitere Renovierung erfolgte nach den Richtlinien des Bundesdenkmalamtes im Jahr 2017. © Mag. Angelika Ficenc 2021