Gem. Wien, Penzing Unter Denkmalschutz 15. Jahrhundert
GOTISCHE LICHTSÄULE bzw. TOTENSÄULE
Vor der Pfarrkirche Penzing steht eine über acht Meter hohe gotische Lichtsäule. Der Sockel steht auf zwei quadratischen Steinplatten. An der Sockelbasis befindet sich eine rechteckige Öffnung, der sog. Lichteinschub. Der Schaft ist stark abgefast und achteckig. Auf dem profiliertem Gesims steht ein Lichthäuschen mit acht schmalen rechteckigen Öffnungen. Das Dach ist pyramidenartig und endet in einer zapfenartigen Kreuzblume. Unterhalb des Lichthäuschens ist eine rundbogige Nische eingelassen. Zu sehen ist eine Kreuzigungsdarstellung mit Maria, Johannes und Putti. Auf dem Areal, wo heute die Lichtsäule steht, war früher der alte Penzinger Friedhof, der bis 1879 bestand. Als der FRiedhof im 19. Jahrhundert aufgelassen wurde, wurde die Lichtsäule an den heutigen Standort ersetzt. Die Lichtsäule wurde im Jahr 2000 renoviert. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing
KREUZ der BARMHERZIGEN SCHWESTERN
Auf der Grabanlage der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf ist ein Dachkreuz aufgestellt. Das aus Holz gefertigte Kreuz mir geraden Kreuzstammenden, Corpus Christi und breitem Dach und Hinterwand im oberen Drittel, ist in einem aus Bruchstein gemauerten Sockel fixiert. Die Grabanlage wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und danach in der heutigen Form neu errichtet. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing 19. Jahrhundert, 1859
FRIEDHOFSKREUZ
Auf einem im Grundriss rechteckigen, abgefasten Sockel ist ein hohes Metallkreuz mit geraden Kreuzstammenden, INRI-Tafel und bronzefarbenen Corpus Christi befestigt. An zwei Seiten des Sockels sind Platten mit Inschriften bzw. Jahreszahlen angebracht, das Errichtungsdatum und das Datum einer Renovierung. An der Vorderseite ist zu lesen "Christus - Auferstehung und Leben" in reliefartigen Buchstaben. Am 9. Oktober 1859 wurde das Friedhofskreuz im Rahmen der Friedhofseröffnung und ersten Belegung gesegnet. Im Jahr 1975 wurde es durch den Steinmetz E. Schmatzer und Schlosser A. Schönberger erneuert. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing
TABERNAKELPFEILER
Auf dem Friedhof, gegenüber der Kapelle steht dieser Tabernakelpfeiler. Der Sockel ist quaderförmig, auf diesem steht der Schaft, darauf sitzt ein Tabernakel mit Satteldach. An der Vorderseite des Tabernakel ist eine rechteckige Nische eingelassen. In Ihr ist eine hellblaue Kachel mit rundbogiger Nische angebracht. In der Nische steht eine kleine Jesusfigur. Im oberen Drittel des Schaftes hängt eine Tafel, zu lesen ist: "Ich bin die Auferstehung und das Leben". © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing
NISCHENFIGUR
An der Fassade des Hauses gegenüber der Pfarrkirche ist eine rechteckige Nische eingelassen. Die Nische ist verglast und in Holz gerahmt. In ihr steht eine Heiligenfigur "Maria mit dem Kind am Arm". © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing 1998
GEDENKTAFEL PATER JAKOB KERN
An der Kirchenfassade ist eine Gedenktafel angebracht. Jakob Kern wurde am 21. Juni 1998 durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Die Gedenktafel wurde im November 1998 im Rahmen einer Messe durch Prälat Angerer feierlich enthüllt. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing 1936
Hl. ROCHUS
Über dem Eingang der Rochuskapelle ist ein Wandbild mit Darstellung des Hl. Rochus, ein Pestheiliger aufgemalt. Das Bild stammt von Franz Windhager. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing 1632
PIETA
An der Fassade eines Hauses ist eine flachbogige Nische eingelassen. In der Nische steht die Figurengruppe der Pieta, die durch einen Baldachin geschützt wird. Unter der Figurengruppe sieht man ein Wappen mit zwei Adlern und die Jahreszahl 1632. Im Jahr 1896 war ein Spruch unterhalb der Nische aufgemalt, geschrieben stand "Dank, oh Mutter deines Sohnes Wunden/die du schmerzlich hast empfunden/tief in meine Seele ein". © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing 20. Jahrhundert, 1937
FRIEDHOFSKAPELLE
Dieser schlichte Bau steht auf dem Friedhof. Das Sattel Dach ist mit Ziegel gedeckt und trägt ein Holztürmchen mit verblechten Pyramidendach und Kreuz. Neben dem Eingang sind an der Mauer zwei knieende und betende Engel aus Stein angebracht. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Penzing Unter Denkmalschutz 18. Jahrhundert, 1713
DREIFALTIGKEITSSÄULE (Pestsäule)
An der Ecke Hüttelbergstraße/Linzer Straße steht eine Dreifaltigkeitssäule aus Sandstein. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert. Auf einem im Grundriss quadratischen Sockel mit Gesims steht eine Säule mit ionisierenden Kapitell. Darauf ein Gnadenstuhl, Gottvater stehend, vor ihm Jesus Christus am Kreuze zu seinen Füßen der Hl. Geist und Putti auf Wolkenband. Die Säule ist durch zwei pyramidenförmige Ecksteine, die durch eine Eisenkette mit der Mauer des Pfarrgartens verbunden sind, eingefasst. An der Sockelvorderseite ist die Inschrift "Ex voto 1713". Das Jahr 1713 war ein schweres Pestjahr. Im Pestjahr 1713 gelobten die Hütteldorfer die Errichtung dieser Säule. Ursprünglich stand die Säule vor dem Pfarrhof und wurde aus verkehrstechnischen Gründen etwas versetzt. © Mag. Angelika Ficenc 2022