Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach
Nur wenige Meter vom Hl. Christophorus entfernt sieht man ein weiteres Sgraffito an der Fassade eines Wohnhauses. Dargestellt ist hier der Hl. Leonhard. Erkennbar ist er in seiner typischen Darstellung als Mönch mit Kette und Stab sowie Ochsen. Der Schriftzug an der Basis lautet:
"Hl. Leonhard in deiner Hand empfehlen wir den Bauernstand"
Auch dieses Sgraffito dürfte vom Maler Frühwirth stammen. Der Hl. Leonhard gilt als Schutzpatron der Bauern, Stallknechte, Ställe, des Viehs und der Pferde; aber auch der Schlosser, Schmiede, Fuhrleute, Lastenträger, Böttcher, Obsthändler etc. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach
In Oberlembach sieht man bereits von der Ferne dieses schöne Sgraffito. Dargestellt ist der Hl. Christophorus, erkennbar als Riese mit Stab, der das Jesuskund auf seinen Schultern über das Wasser tägt. An der Basis befindet sich der Schriftzug:
"Hl. Christophorus begleite und beschütze uns"
Ein identisches Bild, geschaffen vom Maler Frühwirth, befindet sich in Kirchberg am Walde. Es kann daher angenommen werden, dass auch diese Heiligendarstellung von ihm stammt. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach 1993
Im Giebel, über der Toreinfahrt der Freiwilligen Feuerwehr ist ein gemaltes Wandbild des Hl. Florian, dargestellt als römischer Soldat mit Fahne und Schild, der einen Bauernhof löscht. Das Wandbild mit dem Heiligen wurde im Jahr 1993 vom "Lüftlmaler" Otto Kargl geschaffen. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach
BILDBAUM
Im Wald am Weg von Oberlembach nach Schagges steht dieser Bildbaum. Auf einem Baumstamm steht ein rechteckiger Bildkasten mit Satteldach und Verzierungen an den Seiten. An der Rückseite des Bildkasten hängt ein Jesusbild, davor liegen private Fotos. Sonstige Hinweise sind nicht vorhanden. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach
Schmiedeeisernes KREUZ
An der L 8224 steht ein schmiedeeisernes Kreuz auf einem hohen Steinsockel mit deutlich abgesetzter Kragenplatte. Die Kreuzstammenden sind zu Ringen gebogen, der kleine Corpus Christi ist von einem Strahlenkranz umgeben, der in Blumen endet. Eine Inschriftentafel ist nicht vorhanden. Im Jahr 2016 war das Kreuz von einem Haselnussstrauch bereits so stark eingewachsen, dass es fast unsichtbar war, 2019 wurde es freigeschnitten. Mittlerweile ist das Kreuz so stark eingewachsen, dass man es von der Strasse aus nicht mehr sieht. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach 19. Jahrhundert, 1880
KREUZ in Richtung Heinrichs
An der Straße von Oberlembach nach Heinrichs steht dieses gusseiserne Kreuz, das auf einem Schaft mit deutlich abgesetzter Kragenplatte befestigt ist. Der im Grundriss rechteckige Sockel trägt an seiner Vorderseite die Initialen "P. F." sowie die Jahreszahl 1880 eingraviert und mit schwarzer Farbe ausgemalt. An der Kreuzstammbasis befindet sich das Halbrelief einer Marienfigur mit gekreuzten Armen, darüber ein ovale Inschriftentafel umrandet von silberfarbenen Blättern. Zu lesen ist "Halt dich jeden Tag bereit für Tod, Gericht und Ewigkeit". Der Corpus Christi und die reich verzierten Kreuzstammenden sind silberfarben. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Unserfrau-Altweitra, Oberlembach Unter Denkmalschutz 19. Jahrhundert, 1856
KAPELLE in OBERLEMBACH
Die Kapelle, ein einfacher Bau mit Lisenengliederung, Satteldach und Halbkreisapsis, ist der Maria Immaculata geweiht. In der Mitte der Giebelfassade ist der Turm mit Eckquaderung und Zwiebelhelm mit Kreuz. Die Fenster sind rundbogig, die Seitenfenster sind zusätzlich weiß gefascht. An der Giebelvorderseite befindet sich eine Rundbogennische mit einer bunt bemalten Figur des Hl. Nepomuk. An der rechten Seite neben dem Tor ist eine Gedenktafel der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege angebracht. Im Inneren befindet sich ein nachbarocker Säulenaltar mit einem Altarblatt, einer Darstellung der Maria Immaculata, im Auszug eine Figurengruppe der Hl. Dreifaltigkeit und Seitenfiguren der Hl. Apollonia und Hl. Barbara aus der Zeit um 1520. Weiters finden sich Figuren des Hl. Florian und Hl. Leonhards aus dem 19. Jahrhundert (DEHIO). Die Kapelle wurde 1856 errichtet. 1998 erfolgte die Erneuerung der Turmeindeckung, und des Turmkreuzes, 2003 die Restaurierung des Altars und 2009 wurde das Turmkreuz renoviert. Der Sockel der Kapelle wird derzeit renoviert, die Gedenktafel ist derzeit abmontiert. © Mag. Angelika Ficenc 2024