Gem. Wien, Maria Grün
KERZENKAPELLE
Seitlich der Wallfahrtskirche Maria Grün steht die sog. Kerzenkapelle, ein gemauerter rechteckiger Bau mit Flachdach und bunt verglasten rundbogigen Fenstern an den Seitenwänden. Die inneren Wände sind hellblau gestrichen, an der Decke sind zusätzlich Sterne angebracht. An der Rückwand der Kapelle hängt on der weiß ausgemalten rundbogigen Flachnische ein in Holz gerahmtes Marienbild, darunter ein Kreuz mit Corpus Christi. Beidseits des Kreuzes sind schmale rundbogige Nischen in das Mauerwerk eingelassen. Rechts des Kreuzes steht eine Marienstatue in der Nische, links der Hl. Josef. Beide Nische sind verglast. Bis vor einigen Jahren war en die Wände der Kerzenkapelle voll behangen mit Heiligenbildern. Die Kapelle wurde anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums von Maria Grün renoviert und soll als Raum des Gebetes Tag und Nacht geöffnet sein (Videoüberwachung). © Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Maria Grün 19. Jahrhundert, 1862
WALDANDACHT
Nur wenige Gehminuten von der Kirche Maria Grün entfernt steht eine Figurengruppe mitten im Auwald. In der Mitte steht ein Grabstein mit Inschriftentafel, rechts eine Marienstatue und links eine Christusstatue. Auf den pyramidenförmigen Sockeln der beiden Statuen befinden sich an den Vorderseiten je eine Inschriftentafel. Die Waldandacht wurde von Franz und Maria Plankenbichler geschaffen, wie auf den Tafeln zu lesen ist: "Unserer lieben Frau ehrfurchtsvoll aus Dankbarkeit gewidmet von Franz und Marie Plankenbichler". Im Jahr 1862 in der brachte Franz Plankenbichler an einem mächtigen Baum ein Marienbild an, das am 16. Mai 1863 geweiht wurde und vor dem Andachten abgehalten wurden. Nach und nach wurden auch an anderen Bäumen Marien und andere Heiligenbilder aufgehängt. Als man 1911 eine Marienstatue aufstellte, entwickelte sich rasch eine Wallfahrt - die Kirche Maria Grün entstand 1924. In der unmittelbaren Umgebung dieser Figurengruppe stehen mehrere Gedenksteine. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Maria Grün
GEDENKSTEIN PLANKENBÜCHLER
Dieser Gedenkstein erinnert an Franz Plankenbüchler, den Initiator der Figurengruppe in Maria Grün. Plankenbüchler betrieb ein Restaurant "Zur Waldandacht - Zu Jeder Tageszeit Musik und Gesang/täglich frische Donaufische aus eigener Fischerei/Wien 2, Freudenau, Dammhaufenweg 58" - siehe Ansichtskarte unten.
© Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Maria Grün
GEDENKSTEIN JOSEF MAURER
Dieser aus Beton gefertigte Gedenkstein erinnert an Josef Maurer. An der Tafel an der Vorderseite ist zu lesen "Josef Maurer IR76 Gefallen für Gott Kaiser und Vaterland bei Duino Mondalcone am 11. April 1917 bedauert von Gattin Rosina". © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Maria Grün
GEDENKSTEIN JOSEF MÜLLER
Dieser hohe an der Oberseite zugespitzte Gedenkstein trägt eine Inschriftentafel mit folgendem Wortlaut: "Gewidmet zur Erinnerung an unseren Hauptmann Josef Müller von der Freiwilligen Feuerwehr und den Bewohnern Freudenau, Schiffmühlen und Handelskai, gest. 17. VII. 1921"
© Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Wien, Maria Grün
DREI HEILIGENBILDER
An der Seitenwand der Kirche sind in den drei rechteckigen Flachnischen gemalte Bilder zu sehen. Dargestellt ist links der Hl. Georg, in der Mitte eine Schutzmantelmadonna und rechts von ihr der hl. Hubertus. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
SCHUTZMANTELMADONNA
Das mittlere Bild zeigt eine Schutzmantelmadonna mit Kind am Arm sowie beidseitiges Blumendekor und Inschrift "EX VOTO 16.IV 1932". © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
BILDBAUM
Im Wald von Maria Grün steht dieser Bildbaum. In einem Astloch hängt ein kleines Heiligenbild in einem aus Naturmaterialien gebauten Bildkasten. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
KRIEGERDENKMAL
Das Kriegerdenkmal steht hinter der Kirche und ist in den Kreuzweg integriert. Auf einem dreiteiligen Betonsockel steht ein einfaches Dachkreuz aus Holz. Im Schnittpunkt der Kreuzstammbalken hängt ein Relief., darunter eine Inschriftentafel aus Holz. Zu lesen ist "Uns war die Heimkehr nicht beschieden - Aufwiedersehn im ewigen Frieden". An der Vorderseite des Sockels ist eine Inschriftentafel, die an die Verstorbenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges erinnert. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
KREUZWEG
Nördlich der Wallfahrtskirche befindet sich eine Kreuzweganlage. Die einzelnen Stationen bestehen aus Holz gefertigten Tabernakelpfeilern mit Satteldach und Rundbogennische. In den Nischen hängen Reliefs mit den einzelnen Stattionen mit dem Leidensweg Jesu. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
KREUZWEG
Diese Station des Kreuzweges ist ein Stangenbild. Auf einem senkrecht stehenden Holzpfahl ist ein Bildkasten mit Satteldach befestigt. Der Bildkasten ist verglast und enthält ein in Holz gerahmtes und verglastes Heiligenbild mit Darstellung Jesus Christus mit Dornenkranz am Haupte. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
KREUZWEGSTATION
Diese Station des Kreuzweges zeigt das heilige Grab. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün
KREUZWEG ÖLBERG
Diese Station des Kreuzweges ist ein Bildkasten. Im Giebel ist zu lesen "Mein Vater. Wenn es möglich ist so gehe dieser Kelch an mir vorüber, jedoch nicht wie ich will, sondern wie du willst". Im Bildkasten ist eine Ölbergszene dargestellt. © Mag. Angelika Ficenc 2025
Gem. Wien, Maria Grün 2007
AIDS-MEMORIAL
Diese Gedenkstätte ist in den Kreuzweg eingebunden. Die Gedenkstätte erinnert an die an HIV Verstorbenen und wurde auf Initiative von Pater Clemens errichtet und im Juni 2007 enthüllt und eingeweiht. © Mag. Angelika Ficenc 2025