Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
!! MARTERL GESUCHT !!
Auf einer Zeichnung ist ein Säule mit gusseisernen Kreuz zu sehen. Das Objekt wurde zwischen 1930 und 1950 gezeichnet und soll an der "Kreuzung Großpertholz/Weitra" stehen bzw. gestanden haben.
Ich bitte um Hinweise, wo das Marterl stand oder wo es heute noch zu finden ist bzw. was mit ihm passiert ist.
© Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertholz
!! MARTERL GESUCHT !!
Auf einer Zeichnung ist ein Breitpfeiler mit Satteldach und "Auge Gottes" im Giebel zusehen. An der Vorderseite ist eine vergitterte Nische eingelassen. Erkennbar ist die Jahreszahl 1929??. Im Sockel befindet sich eine rechteckige flache Nische.
Das Objekt wurde zwischen 1930 und 1950 gezeichnet und soll an der "Straße nach Groß Pertholz" stehen bzw. gestanden haben.
Ich bitte um Hinweise, wo das Marterl stand oder wo es heute noch zu finden ist bzw. was mit ihm passiert ist.
© Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 20. Jahrhundert, 1997
Hl. FLORIAN
An der Fassade des Hauses Nr. 138, das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr, sieht man neben dem aufgemalten Wappen des Ortes, das gemalte Bild des Hl. Florian. Der Heilige ist wie üblich als römischer Soldat dargestellt. Das Bild wurde vom "Lüftmaler" Haumer im Jahr 1997 gemalt. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 21. Jahrhundert
BILDBAUM HERZ MARIA
Westlich von Großpertholz, auf dem Wanderweg 08 NLW, steht rechts am Weg eine Baumgruppe. Darin steht ein Bildbaum mit Bildkasten am Stamm. Der hölzerne Kasten ist rechteckig mit schön verzierten vorstehenden Seitenwänden. Der Giebel des Satteldaches ist mit kleinen längs verlaufenden Latten verkleidet, darauf hängt ein kleines Kreuz. An der Kastenrückwand ist ein Druck hinter Glas und in Holz gerahmt. Das Bild zeigt die "Herz Maria". © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
ZERSTÖRT
BILDBAUM SCHWARZE MADONNA
An der Wanderroute 08-NLW steht ein Bildbaum, an dessen Stamm ein überdachtes Brett angebracht ist. Auf dem Holzbrettchen befand sich ein ein foliertes Bild mit einem Portrait der "Schwarzen Madonna". An der Basis des Bildes stand der Spruch: "Ist dein Anlitz auch verwundet, Deine Augen blicken mild, sieh´wir schauen voll Vertrauen auf dein Bild. Madonna, schwarze Madonna, gut ist es dein Kind zu sein, erlaube, Schwarze Madonna, in deinen Armen zu sein" © Mag Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
BILDBAUM mit KASTENKREUZ
Neben dem Heuschoberweg, von Großpertholz nach Angelbach, sieht man auf der linken Seite einen Bildbaum im Wald stehen. An einer Fichte hängt ein Bildkasten mit rundbogiger Oberkante. Die Seitenwände und die Oberseite des Bildkastens sind verblecht. Die Rückseite des Kastens ist aus Holz, an ihr ist ein kleines Kreuz mit Corpus Christi fixiert. Eine gemütliche Holzbank gleich in der Nähe lädt den Wanderer zu einer Pause ein. © Mag Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
WEGKREUZ
Nur wenige Meter nach dem Bildbaum steht ein altes gusseisernes Kreuz im Wald. Das Kreuz ist in einem kurzen, im Grundriss quadratischen Steinsockel befestigt. Die Kreuzstammenden sind mit silberfarbenen Blumendekor verziert. Statt des üblichen Corpus Christi trägt das Kreuz mittig ein tuchähnliches Schild mit dem Anlitz Jesus. Leider ist der linke Arm des Kreuzes abgebrochen und mit einem Draht fixiert. Die Inschrift auf der Holztafel ist bereits witterungsbedingt beschädigt. © Mag Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
KREUZ am Weg zum Heuschober
Auf dem Weg zum Heuschober sieht man bereits von der Ferne ein schlichtes Eisenkreuz auf der rechten Wegseite in Einer Baumgruppe stehen. Das Kreuz ist auf einem Granitblock befestigt. Es hat runde Kreuzstammenden und schmiedeeiserne Elemente um den silberfarbenen Corpus Christi. Auf der Inschriftentafel ist zu lesen "INRI - Gott mit uns". © Mag Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
HERRSCHAFTLICHES LUSTHÄUSCHEN
Auf einer Bergkuppe, versteckt im Wald steht dieses "Herrschaftliche Lusthäuschen" ein tempelartiges Bauwerk. Auf acht Säulen liegt die aus Holz gefertigte, verputzte Kuppel. Leider gibt es nur wenige Informationen zu diesem Bauwerk, von der Bevölkerung wurde der Tempel auch "Judentempel" genannt. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Sonnentempel Bayreuth
Der Tempelbau in Großpertholz hat einen Zwillingsbau. Dieser steht im Hofgarten in Bayreuth und nennt sich Sonnentempel. Der Tempel wurde nach Plänen von Carl Christian Riedel, 1806 entworfen. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 19. Jahrhundert, 1845
BRUNNER-MARTERL
Auf dem Heuschoberweg von Großpertholz nach Angelbach steht auf einer Böschung im Wald dieser gemauerte Breitpfeiler. Er ist drei Meter hoch, 95 cm tief und 2,1 m lang. Das Satteldach ist mit Ziegel gedeckt, der Giebel mit dunklen Holzlatten verblendet (früher waren die Holzlatten nussbraun gestrichen). An der Vorderseite sieht man eine flachbogige weiß gefaschte Nische, die durch ein schmiedeeisernes Gitter geschlossen ist. In der Nische sieht man auf der Rückwand eine auf Holz gemalte Landschaftsszene. Das Bild zeigt zwei Männer, die einen Baum fällen, über ihnen im Himmel die Hl. Maria mit dem Jesuskind. Als sich der Waldbesitzer Sebastian Brunner (mann mit Stock auf dem Bild) den beiden Holzarbeitern näherte, zerbrachen die Keile, mit denen die beiden den Baum in eine bestimmte Richtung treiben wollten, auf ihn zu und durchschlugen seine Hutkrempe. Glücklicherweise blieb er unverletzt und errichtete zum Dank dieses Marterl mit Widmung, die am unteren Rand des Bildes zu lesen ist: „Zur Ehre Gottes und unserer lieben Frau, zur Danksagung, für den gnädigen Schutz, in einer hier in der Nähe augenblicklichen Todesgefahr. Anno 1845. Geb. Brunner 1894 Geweiht bei der heil. Mission in Gr.Schönau.“© Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 20. Jahrhundert
MARTERL bei BAUER
An der Gmünder Bundesstraße steht ein gemauerter Breitpfeiler erhöht an einer Böschung, erreichbar durch mehrere Stufen. Der Breitpfeiler hat einen hellgelben Farbanstrich, die Rundbogennische ist weiß gefascht und innen weiß gekalkt. An der Rückwand hängt ein verglastes, gerahmtes Bild (Druck) auf dem Maria mit dem Jesuskind dargestellt ist. Neben dem Haus Nr. 33 (ehemaliges Gasthaus Günther Bauer) stand eins ein gemauertes Marterl. Beim Umbau des Kellers soll man seinerzeit menschliche Knochen gefunden haben. Diese wurde neben dem Haus vergraben und das Marterl darauf errichtet. Man stieß auch auf einen unterirdischen Gang, der jedoch vermauert wurde. Als die Tankstelle errichtet wurde, versetzte man das Marterl an den heutigen Standort. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 19. Jahrhundert, 2.Hälfte
ARTNER - MARTERL
Dieser gemauerte Breitpfeiler steht an der Bundesstraße von Großpertholz nach Karlstift. Sein Satteldach ist mit roten Ziegeln gedeckt. An seiner Vorderseite sieht man eine weiß gefaschte Rundbogennische, die durch ein vierteiliges Glasfenster mit Holzrahmen verschlossen ist. Die Seitenränder und der Giebel tragen weiße Faschen, die sich vom hellgelben Farbanstrich nur wenig unterscheiden (im Jahr 1992 war die Grundfarbe lachsfarben). Im Inneren der Nische steht eine Marienfigur, dahinter ein Bild (Druck) "Maria mit dem Kind", ein kleines Holzkreuz sowie weitere kleine Figuren. Der Breitpfeiler ist nach dem früheren Besitzer benannt, daher sein Name Artner-Marterl. Vor dem Ausbau der Scheibnerstraße (1904-1905) stand es an der gegenüberliegenden Straßenseite und wurde an seinen neuen Standort versetzt. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz ÖFFENTLICH NICHT ZUGÄNGLICH
MARGREITER-SÄULE
Die Margreiter-Säule, ein Tabernakelbildstock, stand ursprünglich an der Straße von Weitra nach Schützenberg., vermutlich musste sie beim Straßenneubau weichen. Heute steht der Tabernakelbildstock auf Privatgrund und ist öffentlich nicht zugänglich. Dr. Margreiter ließ das Kleindenkmal neben seinem Wohnhaus auf Privatgrund aufstellen, und bei einem Grundstücksverkauf "gab" er den Tabernakelbildstock an den neuen Besitzer weiter. Das Kleindenkmal soll an eine Braut erinnern, die nach Einbruch der Dunkelheit den Weg alleine ging und spurlos verschwand. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 1741
ROTES KREUZ
An der B 41 in Richtung Karlstift steht, erhöht auf einer Böschung unter Birken, ein hölzernes, rötlich gefärbtes Hochkreuz mit Dach. Das Kreuz trägt einen Blechschnitt-Corpus. Am 09. Dezember 1741 erichtete der damalige Ortsrichter Martin Radinger dieses Kreuz, um den Ort vor schweren Unwettern zu schützen. Dem Volksmund nach sollen hier schwedische Soldaten begraben sein. Eine andere Geschichte berichtet: Ein Gutsherr konnte seine Fahrt erst fortsetzen, wenn er gelobe, dieses Kreuz aufzustellen. © Mag. Angelika Ficenc 2022
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
MODERNER TABERNAKELPFEILER
Im Garten des Hauses Großpertholz Nr. 124 steht ein moderner Tabernakelpfeiler. Auf dem mehrstufigen Sockel erhebt sich der Schaft und schließt mit einer profilierten Kragenplatte ab, auf dieser ein Tabernakel mit eckiger, nur im oberen Teil rundbogiger Nische. Im Jahr 2019 stand dieser Bildstock noch nicht im Garten - vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit Corona. © Mag Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
ALTER TABERNAKELBILDSTOCK
Auf einer Anhöhe gegen über vom Kindergarten steht dieser alte, gemauerte Tabernakelpfeiler. Er hat einen quadratischen Sockel, der in den Schaft übergeht, darauf sitzt der einfache Tabernakel mit Satteldach. An der Vorderseite befindet sich eine flache, rundbogige Nische. © Mag Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 20. Jahrhundert TABERNAKELPFEILER beim Schloss
An der Ecke Gmünderstraße, unterhalb des Schlosses, steht ein moderner Tabernakelpfeiler. Sein rechteckiger Sockel ist mit einer Steinplatte im Untergrund verankert. Der Schaft hat einen quadratischen Grundriss und enden mit einer waagrechten Steinplatte, auf der der Tabernakel sitzt. An der Vorderseite ist eine quadratische Nische, die durch ein Glasfenster mit Metallrahmen geschlossen ist. In der Nische steht eine kleine Marienfigur mit Kind am Arm. Das Dach ist ein Pyramidendach mit Steinkreuz. Ursprünglich stand an dieser Stelle eine alte Steinsäule mit Tabernakel. Die Gutsherrschaft Großpertholz hatte die niedere Gerichtsbarkeit. So war sie in bestimmten Fällen verpflichtet den Schuldigen an diesen Ort zu bringen. Der Schuldige wurde an die Säule gebunden und war seinem eigenen Schicksal überlassen, das darin bestand, dass er sich rasch frei machte und verschwand. © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 19. und 20. Jahrhundert
WINTER - WAGNER - MARTERL
In einem Vorgarten von Großpertholz Nr. 109 steht ein Tabernakelpfeiler, der zur kurz geraten scheint. Der achtseitige Schaft ist wesentlich jünger als der Tabernakelaufsatz. Die Oberseite des Tabernakels ist abgerundet mit Kreuz an der höchsten Stelle. Oberhalb der Nische im Bogen sind die Buchstaben IHS, nur noch schwer lesbar. Die rechteckige Nische ist ca. 20 cm tief, in ihr steht eine kleine Marienfigur sowie Blumen der Saison. Das Winter-Wagner-Marterl ist nach seinem Vorbesitzer Wagnermeister Franz Winter benannt. Der Tabernakelaufsatz könnte aus dem 19. Jahrhundert stammen. © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
MODERNER TABERNAKELPFEILER
In der Nähe des Nordwaldhofes steht dieser moderne Bildstock in einem Garten. Der Bildstock ist aus Granit gefertigt. Auf einem quaderförmigen abgefasten Sockel steht ein Schaft mit abgefasten Kanten. Darauf sitzt ein rechteckiger Tabernakel mit Satteldach und rundbogiger Nische. In der Nische steht eine kleine Marienfigur und Blumenschmuck. © Mag. Angelika Ficenc 2024
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz Unter Denkmalschutz 18. Jahrhundert, 1764
Hl. FLORIAN
Seitlich der Kirche und schräg gegenüber vom Kriegerdenkmal des Ortes steht der Hl. Florian, eine Sandsteinfigur. Auf einem pyramidenförmigen Betonsockel steht ein quadratischer Steinsockel mit weit vorspringender Kragenplatte. Auf seiner Vorderseite befinden sich das Wappen des Ortes , folgende Inschrift: "IE.F.V.HE.L." sowie die Ziffern 1764. Auf der Kragenplatte steht nun der Hl. Florian in typischer Darstellung als römischer Soldat mit Fahne bzw. Wasserbottich und löscht ein brennendes Haus. Die Statue des Hl. Florian wurde im Jahr 1764 von Johann Ehrenreich von Hackelberg-Landau errichtet. © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
KRIEGERDENKMAL
Das Kriegerdenkmal des Ortes steht an einer Mauer gegenüber der Pfarrkirche. Auf einer Steinplatte steht ein Steinsockel, auf disem ragt ein obeliskartiger Stein empor, der mit einem Adler aus Bronze abschließt. Auf dem Obelisken die Inschrift "Den Opfern beider Weltkriege", "Pfarrgemeinde Großpertolz". Beidseitig sind schwarze Granittafeln angebracht mit den namen dr Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Vor den Namenstafeln stehen Steinkreuze in der Wiese. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 18. Jahrhundert, 1764
Hl. NEPOMUK beim Schloss
An der Rückseite des Schlossgartens steht unter Bäumen eine steinerne Anlage (8,5 m lang; 1,2 m hoch und 0,4 m tief), auf deren Mittelteil die Statue des Hl. Nepomuk steht. Auf einem Sockel mit quadratischen Grundriss und abgesetzter Kragenplatte steht der Heilige mit goldfarbenen Strahlenkranz. Links zu seinen Füßen sitzt ein Putto, der ursprünglich ein Kreuz trug. An der Vorderseite des Sockels ist eine Inschriftenkartusche angebracht, zu lesen ist: "DEVOTIO KACKLBERGIANEA FAMAE DROTECTORI POSVIT". Die Buchstaben DVI CLI MCIVI ergeben die Jahreszahl 1764. Unterhalb der Inschrift ist das Wappen der Hacklberger (kleiner Löwe mit aufgerissenem Maul) angebracht. Im Jahr 1992 befanden sich an beiden seitlichen Pfeilern des Nepomuks je eine Vase, die jedoch gestohlen wurden. Der Heilige und seine Anlage wurden lt. Inschrift 1764 von Karl Josef Hacklberg errichtet. © Mag. Angelika Ficenc 2019
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 20. Jahrhundert
FRIEDHOFSKREUZ
Das Friedhofskreuz steht auf dem Friedhof außerhalb des Ortes Großpertholz. Bei diesem Kreuz handelt es sich um ein Kastenkreuz aus Holz, mit weit vorspringendem Dach und geschnitzten Corpus Christi. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gemeinde Bad Großpertholz, Großpertholz 1958
BERTHOLD von STIEFERN
Auf dem Vorplatz des Schulzentrums von Großpertholz steht eine Statue aus Waldviertler Granit. Sie zeigt Berthold von Stiefern mit Schwert und Schild, der Gründer und Namensgeber von Großpertholz. Das Denkmal wurde anlässlich der Errichtung der Hausptschule (1958) von Franz Ölzant geschaffen. Udalrich von Stiefern erhielt 1150 im Zuge einer Königsschenkung das Gebiet um den heutigen Markt Großpertholz. Er begann sofort mit der Rodung der dichten Wälder. Seine Söhne Berthold und Wikhart erbten den Besitz. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz 20. Jahrhundert
BRUNNEN bei der Schule
Nahe dem Denkmal Berthold von Stiefern steht dieser Steinbrunnen, errichtet auf einem mit Pflastersteinen ausgelegten erhöhten Podest, an dessen Rändern Sitzbänke aufgestellt sind. Das Brunnenbecken ist quadratisch mit abgerundeten Ecken. Der Brunnenschaft hat einen quadratischen Grundriss, seine Ecken sind abgerundet. An jeder Schaftseite befindet sich ein Wasserrohr. © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
ZIERBRUNNEN
Vor dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr steht ein schöner Zierbrunnen. Auf einer quadratischen Steinplatte, steht eine hölzerne Säule, die über vier Metallstäbe mit dem Zeltdach aus Blech verbunden ist. Auf den Dach steht ein Wetterhahn, seitlich davon ragt ein Zieharm herab. Das Wasserrohr ist ebenfalls aus Holz. Davor steht ein alter Steintrog am Boden. An seiner Vorderseite ist eingraviert: "L 1875 H". © Mag. Angelika Ficenc 2020
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
HULZLUSS - MARTERL
Dieser mächtige Breitpfeiler steht nahe der Papiermühle Mörzinger, die beiden Bäume wurden vor kurzem gefällt. Auffällig ist die tiefe rundbogige Nische, die zur Hälfte vergittert ist. In der Nische hängen mehrere Heiligenbilder, darunter "Maria mit dem Jesuskind", ein Herz Maria und eine Jesusdarstellung. An der Stelle wo das Marterl heute steht, soll einst ein Eisenkreuz gestanden haben. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
BRUDER KONRAD - MARTERL
Das Bruder Konrad-Marterl befindet sich im Wald auf dem Weg zur Papiermühle. Der Bildbaum trägt einen rechteckigen, überdachten Bildkasten aus Holz mit vergitterter Vorderseite. Im Bildkasten hängt ein gemaltes Bild des seligen Bruder Konrad. Über dem Bildkasten ist ein Metallkreuz angebracht. Das Bild wurde vom sudetendeutschen Maler Sperl gemalt. Viele Jahre wurde das Marterl vom Vertriebenen Josef Fuchs aus Eisenstein im Böhmerwald gepflegt. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
BILDBAUM
Oberhalb des Anna-Freytag-Denkmals stand ein Bildbaum mit vergitterten Bildkasten und Marienbild. Er erinnerte an die provisorische Beerdigung eines beim Rückzug 1945 tödlich verunglückten Soldaten. Er war bei einem Verkehrsunfall, durch einen von der Hausecke des Gasthofes Winters in Steinbach abgesprengten Steines, erschlagen worden. Später wurde die Leiche exhumiert und auf dem Friedhof Großpertholz beigesetzt. Viele Jahre später wurde ein Druck mit dem Bildnis Maria im Bildkasten angebracht. Heute ist der Bildbaum mit dem Bildkasten verschwunden. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
FÜHRER - KREUZ
An der Bundesstraße nach Karlstift kurz vor dem Ort stand ein zwei Meter hohes, ganz in Schwarz gehaltenes gusseisernes Kreuz mit runden Kreuzstammenden und auffälligen, kreisförmigen Strahlenkranz. Das Kreuz wurde von Johann Führer errichtet und soll erinnern, dass an dieser Stelle am 13. November 1943 in einem heftigen Schneesturm eine HE 111 abstürzte und Explodierte. Alle vier Insassen kamen dabei ums Leben. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
STREIM- KREUZ
Auf dem Streimberg beim Sportplatz steht ein schmiedeeisernes Kreuz mit kleeblattartigen Kreuzstammenden, zahlreichen Blumenornamenten und kleinem Blechschnittcorpus. Auf der Inschriftentafel steht geschrieben: "Karl Streim, gestorben am 24.4. 1874". Karl Streim wurde an dieser Stelle vom Blitz erschlagen. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
STOCKMÜHL - KREUZ
Bei der Abzweigung Stockmühle-Windhofweg stand einst das sog. Stockmühlkreuz. Ursprünglich war es ein eifaches Holzkreuz, es wurde später durch ein gusseisernes Kreuz ersetzt. Es erinnert an einen Mann der an dieser Stelle vom Blitz getroffen wurde. Der Laien-Totenbeschauer stellte seinen Tod fest, doch als man auf den Totenwagen wartete, stand der "Tote" auf und ging weg. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
BAUER - MARTERL
Das Bauer-Marterl ist ein 2,8 m hoher und 1,5 m breiter bzw. tiefer Breitpfeiler mit rechteckigem Grundriss. Es steht am Streimberg hinter dem Sportplatz und ist über vier Steinstufen erreichbar. An seiner Vorderseite sieht man eine rundbogige, in Holz gerahmte und verglaste Nische. In der Nische sitzt eine Heiligenfigur. Der Überlieferung nach sollen sich hier zwei Fleischerburschen um ein Mädchen duelliert und sich gegenseitig erschossen haben. © Mag. Angelika Ficenc 2023
Gem. Bad Großpertholz, Großpertholz
LIEBFRAUENSITZ
Oberhalb vom Kurhaus auf einer bergigen Erhebung ist der sog. Liebfrauensitz. Auf einem Granitfelsen ruht eine Steinfigur der Hl. Mutter Gottes aus Zogelsdorfer Sandstein, die von Carl Hermann geschaffen wurde. An der Vorderseite des Felsens ist eine Tafel angebracht, zu lesen ist: "Du liebe Frau, hast auf dem Sitze Hier einst mit Deinem Kind geruht Doch hat Dich von dem Ort vertrieben Der bösen Buben Übermut. Oh Mutter kehr zurück nun wieder Und bleib bei uns für alle Zeit! Und nimm in Deine Hut die Pfarre, Die heute sich Dir hat geweiht. 13. Oktober 1946
In den ersten Weltkriegsjahren beteten hier viele Frauen um die glückliche Heimkehr ihrer Männer und Söhne. Nach dem Ersten Weltkrieg wollte man eigentlich eine Kapelle an diesenm Standort errichten, doch daraus wurde nichts. Auch heute noch führen Prozessionen zum Liebfrauensitz, darunter die Maiandachten sowie eine Erntedankprozession am zweiten Sonntag im Oktober. © Mag. Angelika Ficenc
Gem. Bad Großpertolz, Großpertholz
WEICHSELBAUM - MARTERL
Am Südhang des Streimberges steht dieser gemauerte Breitpfeiler mit Satteldach und rundbogiger weiß gefaschter Nische. Dem Volksmund nach wurden bei diesem Marterl Knochen, die man bei Haus Nr. 33 ausgrub, hier bestattet. © Mag. Angelika Ficenc 2023